Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: Wie jedes Jahr fand unser traditionelles Ansegeln statt. Zu Gast waren die Mannschaft der NAUTILUS aus Berlin sowie die Crew der TEAMWORK aus Teterow.

Der Startschuss fiel am Freitagabend mit Gegrilltem, leckeren Salaten und vielen entspannten Gesprächen. In gemütlicher Runde stimmten wir uns gemeinsam auf das Wochenende ein.
Am Samstagmorgen waren unsere fleißigen Helfer bereits in den frühen Stunden aktiv und zauberten für alle ein reichhaltiges und sehr leckeres Frühstück. Frisch gestärkt ging es dann endlich los: Die Kutter wurden aufgetakelt und bei ordentlich Wind – mit Böen bis zu 60 km/h – ging es hinaus aufs Wasser.





Unsere Route führte uns über den Stadtsee, durch die schmale Durchfahrt auf den zweiten Teil des Sees bis hin zum Wadehäng, wo eine Mittagspause mit gegrillter Wurst auf uns wartete.
Ganz ohne Zwischenfälle verlief die Fahrt jedoch nicht: Bei einem Manöver zweier Kutter kamen sich die Boote so dicht, dass ein Crewmitglied über Bord gezogen wurde – ohne dass sich die Kutter dabei berührten. Glücklicherweise konnte die Person schnell und sicher geborgen werden. Auch wenn dieser Moment sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird, geht es dem Betroffenen den Umständen entsprechend gut. Er wurde vorsorglich ärztlich untersucht und konnte anschließend nach Hause.
Auch materiell blieb es nicht ganz ohne Schaden: Am Kutter der Gäste wurde der Besanmast beschädigt und verbog sich, sodass für die rund 8 km lange Rückfahrt nur noch Groß- und Vorsegel zur Verfügung standen.




Nach der Aufregung tat die Stärkung bei der Mittagspause gut, und so traten alle Crews bei weiterhin böigem Wind den Heimweg an. Nach dem Vertauen und Slippen der Kutter wurde im Hintergrund bereits das Abendessen vorbereitet – ein frittiertes Wildschwein.
Der Abend klang schließlich bei Lagerfeuer und guten Gesprächen entspannt aus. Der Sonntag begann – wie schon der Samstag – mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich unsere Gäste wieder auf die Heimreise machten.

Wir sind stolz auf alle Helfer und Sponsoren, die eine solche Veranstaltung überhaupt erst möglich machen.
Unser Fazit: Ein Mann über Bord, ein beschädigter Besanmast und ein umgeknickter Fuß – und trotzdem blicken wir auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.
Bilder: © SSC Krakow am See e.V.
